EnVivo – Nothing Left To Say

Der Titel „Nothing left to say“ klingt zugegebenermaßen eher nach wütendem Metallica-Metal, als nach dem ruhig daher kommenden Akustik-Pop der Band EnVivo. Wütend sind diese eher subtil, in ihrer Intonation freilich geradezu sanft. Wenn es rockig wird, dann eher im Stile von Alanis Morissette. Weiche Bässe und melodisch verspielte Gitarren umkreisen Sängerin Alexandra Kayser, die sich auch gern mal mit einem „Fuck you“ nach vorn wagt. Im Grundtenor bleiben EnVivo allerdings noch etwas zu brav – zumindest wenn man auf Drei-Tage-Bart steht. Wenn nicht, wird man an den komplexen und detailverliebten Aufnahmen der 4-Track starken EP „Nothing left to say“ allerhand Interessantes finden. Insgesamt, so mein Eindruck, sprechen EnVivo jedoch eher ein Publikum an, welches die Mixtur aus Rock, Folk, Latin und Jazz wertschätzt, als jene, die gern im hiesigen Radioprogramm schmöckern. Das ist dann wohl ein Zeichen von Qualität, oder?




CD-Release Party am 23.04. im St. Pauli Theater

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